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Gute Preisgestaltung

stellt immer (?) einen Zusammenhang zwischen dem Kundennutzen (am besten monetär) und der eigenen Leistung her.

Es ist ein großer Unterschied ob ich sage „ich berechne Ihnen 200 Euro die Stunde“ oder „durch meine Hilfe verdienen/sparen Sie 1000 Euro, ist es Ihnen 200 Euro wert um 1000 Euro zu verdienen?“.

Gerade habe ich mit einem Freund telefoniert, der eine Hypnosepraxis betreibt. Das Thema Hypnose ist hochspannend. Mit ihr kann man viele Knoten schnell, zuverlässig und nachhaltig lösen. Er hilft u.a. auch Menschen dabei schnell mit dem Rauchen aufzuhören, ohne sich dabei von diese blöden Entzugserscheinungen verunsichern zu lassen…
Seither berechnet er hierfür einen festen Preis. Rauchen aufhören= xxx Euro.

Ich würde den Preis folgenderweise aufbauen:
Der Preis sollte von der Zeit, bzw. Arbeitsstunde abgekoppelt werden. Schließlich ist es dem Ergebnis egal, ob die Hypnose 10 Minuten oder 3 Stunden gedauert hat. Der Klient zahlt ja nicht (doch leider viel zu oft) für die Anwesenheitszeit, sondern für das Ergebnis. Eine Idee wäre also, das Ergebnis in Geld zu fassen (wieviel Euro sparst Du ab sofort jeden Monat?) und diesen monetären Vorteil über einen überschaubaren Zeitraum zu teilen, z.B. 6 Monate. Intuitiv verstehen die meisten Menschen eine Teilung als fair. Hier kann man dann auch super mit brüderlich oder was auch immer arbeiten.
Ich finde auch ein solches Selbstverständnis sehr viel gesünder und selbstbewusster. Wir als Selbstständige sollten uns nicht der Stempeluhrmentalität beugen. Wir liefern Ergebnisse!

Und hier ein spontanes Redescript:
Wieviel würden Sie ab sofort jeden Monat sparen, wenn Sie ab heute schon mit dem Rauchen aufhören würden?
150 Euro
Wollen Sie ab sofort jeden Monat 150 Euro sparen und dabei gleichzeitig auch noch um einiges fitter sein, wieder richtig gut schmecken und riechen können und darüber hinaus sich einfach wieder richtig selbstbewusst und stark fühlen, wollen Sie das?
ja, klar, gerne.
In wiefern wäre es dann vollkommen unfair von mir, wenn ich von Ihnen, dafür dass ich Ihnen helfe dieses Ziel mit Sicherheit und Leichtigkeit zu erreichen, 6 Monate lang jeden Monat eine Hälfte Ihrer tatsächlichen Ersparnis bekäme, in wiefern wäre diese Forderung unfair von mir?

Wie kannst Du Deine Dienstleistung unter einem anderen Winkel betrachten, so daß Du Ergebnisse kommunizierst und nicht Arbeitszeit?